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Papierflut in der Kommunalpolitik

Bei der Übergabe hat mich Jürgen schon vorgewarnt, dass man als Kommunalpolitiker einen großen Briefkasten benötigt. Und es kam dann auch nicht nur monatlich die Tagesordnung für den Ortsbeirat mit allen Vorlagen, sondern auch fast wöchentlich das Versandpaket für die Stadtverordnetenversammlung, da dort ja auch für uns im Ortsbeirat etwas Interessantes dabei sein könnte. So sind in den ersten 9 Monaten bei mir etliche tausend Seiten angekommen:

Papierflut

Dabei hat die Stadt Frankfurt mit Parlis ein durchaus brauchbares System, aus dem ich mir alle Tagesordnungen und Versandpakete herausholen kann, und das auch Recherchemöglichkeiten erlaubt.

Daher habe ich auf unserer letzten Sitzung unseren Schriftführer angesprochen, ob das auf Papier unbedingt sein muss. Und nach einer Prüfung, dass ich mit meinem Login in Parlis auch an die vertraulichen Vorlagen komme, hat er für mich den Papierversand abbestellt.

Da ich jetzt schon zwei Wochen lang keine Versandpakete auf Papier bekommen habe (in Parlis habe ich sie dagegen gefunden), und auch die Tagesordnung zur kommenden Sitzung nicht in meinem Briefkasten gelandet ist, hat es wohl funktioniert.

Ich denke zwar nicht, dass wegen mir nun ein Exemplar weniger gedruckt wird, aber zumindestens der Postversand wird eingespart. Und vielleicht folgen ja ein paar Kollegen dem Beispiel, dann wird wahrscheinlich auch die Druckauflage reduziert. 🙂

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